Der Wallfahrtsplan 2020
 

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Inzwischen ist Mitte Juni und es wird immer mehr nach dem Hörnleberg gefragt. Wann geht es wieder los? Warum können dort keine Gottesdienste sein? Diese Fragen haben ihren Hintergrund in dem, dass das öffentliche Leben wieder angelaufen ist, auch wenn es immer noch Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen gibt.

 An unseren Wallfahrtsorten (das gilt nicht nur für den Hörnleberg) muss besonders genau hingeschaut werden, denn wir haben eine Verantwortung füreinander. Es sind Orte, wo Pilger von allen Seiten kommen, hier ist man sich nahe, hier will man beisammen sein. Abstand ist schwierig einzuhalten, das Desinfizieren nahezu unmöglich. Dies gilt auch für die Freifläche, die ja nicht so weitläufig ist, wie es den Anschein hat. Und Pilger wegschicken? Nein, das geht nicht. Das gleiche gilt übrigens für das Rasthaus. Die Auflagen, die es gibt, können dort nicht erfüllt werden.

Unser Erzbischof schreibt, und das gilt auch für unsere Wallfahrtsorte: „Ich hoffe und wünsche mir, dass sich bald wieder unser kirchliches Leben ganz entfalten kann. Der derzeitige auferlegte Verzicht mag aufzeigen, was uns die Gemeinschaft mit Christus bedeutet und wert ist.“

Sobald die Erzdiözese eine positive Entscheidung im Blick auf unsere Wallfahrtsorte gibt, werden wir auch auf dem Hörnleberg wieder Gottesdienste feiern. Dennoch müssen wir noch eine Zeitlang Geduld haben. Bis dahin bitte ich, wie auch Erzbischof Stephan um Ihr Gebet. Möge die Gottesmutter Zuflucht und Schutz sein.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.
                                                        
gez. Bernhard Thum, Wallfahrtsrektor